HEV Obwalden

Rückblick Herbstanlass 2025

Rund 100 Mitglieder des Hauseigentümerverbands Obwalden (HEV) trafen sich in den Gewölben der Cantina Caverna zum Herbstanlass. Im Fokus standen faszinierende Einblicke in die Welt des Felsbaus sowie die Abstimmung zur Abschaffung des Eigenmietwertes.

Am 23. September 2025 folgten zahlreiche HEV-Mitglieder der Einladung zum traditionellen Herbstanlass. Erfreulich war das grosse Interesse an der jährlichen Versammlung, welches eine Erweiterung der Sitzplätze erforderte.

Wichtige Abstimmung im Fokus

Pünktlich eine Woche vor der Abstimmung bezüglich der Abschaffung des Eigenmietwertes nutzte Marianne Nufer, die Präsidentin des HEV Obwalden, die Gelegenheit, die Anwesenden nochmals umfassend zu informieren. So erläuterte sie die wichtigsten Punkte der Vorlage und betonte eindringlich die Bedeutung der Stimmabgabe jedes Einzelnen.

Faszination Stollenbau

Anschliessend übernahm Sebastian Gasser das Mikrofon und führte die Mitglieder in die Welt der Gasser Felstechnik ein. Das 1922 gegründete Familienunternehmen mit Sitz in Lungern beschäftigt heute über 300 Mitarbeiter und ist in der ganzen Schweiz tätig.

Gasser nahm die Zuhörer mit auf eine spannende Reise durch die Tätigkeitsbereiche des Unternehmens, darunter Stollenbau, Schachtbau, Felssicherungen und Sprengungen. Besonders beeindruckend waren die Berichte über die Innovationskraft und die ausgeklügelten Lösungen für nicht alltägliche Problemstellungen am und im Fels.

Einblick ins Innere des Berges

Den Höhepunkt bildete die anschliessende exklusive Führung durch die imposanten Stollen der Cantina Caverna. Mitarbeiter der Gasser Felstechnik vermittelten den HEV-Mitgliedern spannende Fakten und Geschichten aus ihrem Alltag – ein nicht alltäglicher Blick hinter die Kulissen.

Der Hauseigentümerverband Obwalden lud im Anschluss zum Apéro ein. Bei bester Stimmung und in einmaliger Atmosphäre nutzten die rund 100 Mitglieder die Gelegenheit zum regen Austausch untereinander sowie mit den Vorstandsmitgliedern.

Gallerie

MEDIENMITTEILUNG

23. Januar 2023


Neuregelung der Grundstückschätzungen muss kostenneutral sein


Der Hauseigentümerverband Obwalden vertritt die Interessen von über 2 700 Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümern. In seiner Stellungnahme zum Nachtrag zum Schätzungs- und Grundpfandgesetz fordert er, dass die Neuregelung der Grundstück-schätzung zu keinen finanziellen Mehrbelastungen für die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer führen darf.


Der HEV Obwalden befürwortet die fachtechnische Umsetzung des Systemwechsels bei den Grundstückschätzungen, wie er in seiner Stellungnahme zuhanden des Regierungsrats fest-hält. Allerdings muss die Vorlage steuerneutral ausfallen. Der Anstieg der Liegenschafts-werte in den vergangenen Jahren war überdurchschnittlich hoch und ist nicht nachhaltig. Da-von profitieren die im Eigenheim wohnhaften Besitzerinnen und Besitzer keineswegs. Des-halb fordert der HEV Obwalden, dass der Systemwechsel ohne Steuererhöhung erfolgt.

Würde die Vorlage wie vom Kanton vorgeschlagen umgesetzt, hätte sie einen steuerlichen Mehrertrag für den Kanton und die Gemeinden zur Folge. Der HEV Obwalden sieht die fi-nanzielle Situation des Kantons und insbesondere der Gemeinden als stabil an. Es besteht somit kein Anlass für eine Steuerhöhung.

Die Neuregelung muss die Gleichbehandlung aller Hauseigentümer im ganzen Kanton ge-währleisten. Der HEV Obwalden beantragt, dass die bisherigen Datengrundlagen solange weitergelten, bis für alle Gemeinden neue Schätzungen vorliegen. Die Einführung von Über-gangsbestimmungen mit Faktoren betrachtet der HEV Obwalden als willkürlich, weshalb sie abgelehnt werden. Eine Anpassung der Landwertzonen soll erst vorgenommen werden, wenn die Neuschätzungen der Gebäude von allen Gemeinden vorliegen. Nur so können die Eigentümerinnen und Eigentümer transparent nachvollziehen, was die Auswirkungen der Neuregelung auf ihr Grundstück sind.

Der HEV Obwalden beurteilt bereits die heutige Wohneigentumsbesteuerung als ungerecht. Er setzt sich konsequent für die Abschaffung des Eigenmietwerts und gegen jegliche Steuer-erhöhung zu Lasten der Hauseigentümer ein.

Rückfragen:
Marianne Nufer, Vorstandsmitglied HEV Obwalden, Telefon: 076 395 15 67, E-Mail nufer.marianne@gmail.com